BSC 2015

BSC 2015

The Baltic Sea Circle 2015

„The Baltic Sea Circle“ ist eine humanitäre Veranstaltung, die jährlich im Juni mitten im Herzen von Hamburg startet und entlang der Ostsee bis zum Nordkap führt und wieder in Hamburg endet. Bei dieser Motorsportveranstaltung handelt es sich um eine Spezialform einer Rallye. Sie ist am ehesten mit einer Oldtimer- und Youngtimer-Rallye zu vergleichen. Ein Unterschied zu normalen Rallyes ist, dass sich die Teilnehmer der Baltic-Sea-Circle-Rallye immer an die jeweiligen Straßenverkehrsordnungen der befahrenen Länder zu halten haben. Ein weiterer Unterschied ist, dass diese Veranstaltung einem wohltätigen Zweck dient. „The Baltic Sea Circle“ ist mit 100 Teams und etwa 200 Teilnehmern eine der beliebtesten Rallyes Deutschlands.

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WIR SIND WIEDER DA

Wir sind wieder da und knüpfen an einen alten Gedanken an. Ab sofort werden wir uns der “The Baltic Sea Circle ” widmen, um 2015 diese humanitäre Rallye für uns stattfinden zu lassen. Wir möchten mit dieser fantastischen Aktion das Kinderprojekt  Arche e.V. in München unterstützen. Sei auch du einer der Unterstützer.

WIR SIND DABEI

Wir sind dabei! Nach einer aufregenden Anmeldeprozedur, da der Server aufgrund der hohen Anfragen immer wieder in die Knie ging, haben wir uns schlussendlich zwei Teamplätze bei der Baltic Sea Circle Rallye 2015 ergattern können. Wir fahren als Team unter den Namen „Pure Charity Adventutre I & II. Die Anmeldegühren sind bereits überwiesen, so dass uns nix mehr im Wege steht.

UNSER MERCEDES BENZ

Nach langem Suchen im Bekanntenkreis, in diversen Zeitschriften und im Internet, hatten wir endlich unseren Wagen in Schwäbisch Gmünd gefunden. Der Kaufvertrag wurde recht schnell unterschrieben und wir konnten schon eine Woche später den Benz mit frischem TÜV abholen. Unserer ortsansässiges Mercedes Autohaus, Autohaus Stollsteimer, untersuchte den Wagen nochmals auf Herz und Nieren. Lediglich der Geber- und Nehmerzylinder der Kupplung musste gewechselt werden, da diese im Laufe der Zeit undicht geworden sind. Dies war aber in relativ kurzer Zeit erledigt. Zuhause angekommen begannen wir mit den Vorbereitungen, auf die wir uns schon lange gefreut hatten. Wir wechselten die alten Rücklichter hinten und Blinker vorn gegen neuere aus. Meine Kollegen waren so freundlich und auch sichtbar mit Herzblut dabei und tönten die Scheiben und polierten den Lack des 21jährigen Opa-Benz. Es sollte sich lohnen. Nun konnten wir mit dem Bekleben anfangen. Schon lange vorher hatten wir uns überlegt, in welchen Farben unser Benz beklebt werden sollte. Die Grundfarbe silber blieb und als Zweitfarbe wählten wir ein leuchtendes grün. Typische Rallyestreifen längs übers Auto sowie die Aufkleber des Veranstalters, Superlative Adventure Club, zieren fortan unseren Benz. So nach und nach wurden nun auch die Aufkleber der Sponsoren angebracht. Immer wieder probierten wir verschiedene Möglichkeiten aus, wie welcher Aufkleber wo am besten aufgeklebt werden könnte. Schlussendlich hatten wir uns für ein Design festgelegt. Auf eBay ersteigerten wir für einen kleinen Preis eine alte, aber funktionstüchtige Dachbox, die einen Großteil unseres Campinggepäcks aufnehmen soll. Natürlich sind wir noch längst nicht am Ende unserer Umbau- und Beklebungsmaßnahmen. Es folgen noch weitere Sponsorenaufkleber, offizielle Startnummernaufkleber und Zusatzscheinwerfer. An den schnee- und eisreichen Tagen grübeln wir über die Gepäckaufteilung im Benz nach und sprechen uns mit Alex und Kristof ab, wer schon welche Campingutensilien hat oder zumindest in Aussicht hat.

Teamtreffen am Mercedes-Benz Museum Stuttgart

Letzten Samstag (28.04.15) haben wir uns, das Team (11) Pure Charity Adventure II und das Team (53) Silberpfeil Karawane in Stuttgart getroffen. Gemeinsam wollten wir Bilder unserer alten Rallye-Mercedes W140 (S-Klasse) und W202 (C-Klasse) vor dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart machen und uns mit unseren Erfahrungen und Vermutungen austauschen. Leider wurden wir, noch ehe irgend etwas begann, vor den Toren des Museums verscheucht, so dass uns nur die Bilder am Straßenrand blieben. Dafür hatten wir da Glück und konnten direkt nebeneinander Parken, so dass wenigsten hier ein paar schöne Schnappschüsse gelangen. Der Ärger besiegt, gingen wir in ein Bistro auf dem Gelände des VfB Stuttgart und genossen die Mittagssonne bei kalten Getränken und Cappuccino. Zu erzählen gab es viel, zumal wir uns noch nicht persönlich kannten. Wir nahmen das Thema Baltic-Rallye intensiv auf und mutmaßten in alle Richtungen, da keiner von uns wusste, was auf uns zu kommt. Thomas und Peter konnten immerhin noch viel von gemeinsamen Rallyes erzählen und so wurde es schnell Nachmittag, bevor sich unsere Wege wieder trennten.

Der Abend vor dem Start

Heute beginnt sie nun, unsere Reise rund um die Ostsee. Nach 9 Monaten mühevoller, teils zäher oder auch lustiger Vorbereitungszeit, sind wir unserem Ziel, dem Start der Baltic Sea Rallye auf dem Hamburger Fischmarkt ganz nahe gekommen. Unsere beiden Teams trafen sich, nach kurzer Absprache am Vorabend, kurz nach Würzburg auf einem Rastplatz, um die weitere Fahrt gemeinsam fortzusetzen. Unterwegs trafen wir noch zwei weitere Teams, die uns folgten. Wir fuhren also als kleine baltische Karawane Richtung Norden. Unsere Wege trennten uns kurz vor Hamburg, da wir noch Geschenke für die Arche in Hamburg Jenefeld dabei hatten. Nach Übergabe unserer Mitbringsel und unseres symbolischen Spendenschecks, bekamen wir noch einen Rundgang durch die Arche. Wir waren beeindruckt von der Arbeit der Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich um ca. 140 mittellose Kinder kümmern. Ein weiterer Teilnehmer der Rallye, stellte uns sein Paintball Gelände netterweise zum Campen zur Verfügung. Vielen Dank, Alex. Jeder der in dieses Gelände einfuhr, wurde gebührend begrüßt und man suchte sich einen Stellplatz. Alles Weitere ergab sich von selbst. Mit Klappstuhl, Bier und Grillfleisch setzte man sich in die Runde, stellte sich vor und wurde sogleich von den anderen Teilnehmern zum Thema Auto und Ausbau ausgefragt. Es herrschte eine völlig entspannte Stimmung und kurz nach Mitternacht verschwanden alle in ihren Zelten, Bussen oder schliefen wie ich, unter freiem Himmel. Es war schön zu sehen, dass selbst Teams mit einer Anfahrt von nur wenigen Kilometern nach Hamburg, diesen Abend nicht verpassen wollten. Am Ende zählten wir etwa 30 Teams, die sich zum Vorabendlager trafen.

Start vom Hamburger Fischmarkt

Der Lärm der Vögel hat uns aufgeweckt. So nach und nach wühlen sich die einzelnen Teams aus ihren Betten, reckten und streckten sich und fingen an Kaffee zu kochen. Ein wichtiges Getränk für diese Reise. Wir packten unser Hab und Gut zusammen und machten uns über einen kleinen Umweg, denn Kristof musste noch seinen Reisepass abholen, auf den Weg nach Hamburg. Wir waren relativ zeitig am Fischmarkt. Es standen erst vereinzelt ein paar Rallye-Wagen da und die Zuschauerzahl war noch sehr übersichtlich. Es sollte aber sich aber schnell ändern. So nach und wurden es mehr Autos und die Zuschauerzahl stieg rasant an. Mittlerweile ist der Rallyestart im Herzen Hamburgs ein fester Bestandteil der Szene und gießt schon jetzt einen gewissen Status. Nach einem kurzen Checkin in der am Fischmarkt angrenzenden Bar „StrandPauli“, wo uns die Roadbook ausgehändigt wurden und wir mit einen VIP Bändchen als Rallyeteilnehmer gebrandet. Mit einer kurzen Ansprache an alle Teilnehmer, wandte sich der Veranstalter mit seinem PR Guru „Maschine“ an seine Teilnehmer. Hier wurden noch einmal alle Charity Partner vorgestellt und ein paar Tipps für die Reise gegeben. Anschließend konnten wir einen russischen Folkloretanz bewundern. Nun konnten wir endlich unsere Fahrzeuge besteigen und langsam Richtung Start vorfahren. Jedes Team wurde nun auf der Startrampe kurz interviewt und mit ein paar kreativen Worten von „Maschine“ auf die Reise geschickt. Nun waren wir mittendrin, in der Rallye um die Ostsee. Unser erstes Ziel ist nun Malmö in Schweden.